Augmented Reality – Eine Einführung

von Rolf Diederich — Gepostet in AR am 25. Dezember 2014

Der Begriff der Augmented Reality ruft häufig das Bild von großen Helmen und sperrigen Brillen hervor, wie sie bereits vor Jahrzehnten für eine Revolution der Videospielindustrie geplant waren. Doch während diese Technologien eine alternative zu unserer Welt erschaffen sollen und somit dem Bereich Virtual Reality zuzuordnen sind, verfolgen die Entwicklungen im Bereich der AR ein ganz anderes Ziel, nämlich die Erweiterung unserer Realität.
Die alltagstaugliche Technologie der Augmented Reality steht noch am Anfang und ein Großteil der Bevölkerung ist, wenn überhaupt, bisher nur unbewusst mit ihr in Kontakt gekommen. Doch jeder, der sich mit AR auseinandergesetzt hat, wird erkennen, dass hier sehr viel Potenzial ruht. Neue Apps und Anwendungen versuchen diese neue Technologie zu nutzen, um eine Vielzahl an Nutzern für sich zu gewinnen. Welche Programme oder Geräte den Markt als erstes flächendeckend erobern werden, kann momentan noch keiner mit Sicherheit sagen. So wie die Verbreitung des Touchscreens eine Revolution von Anwendungen und mobilen Geräten hervorgerufen hat, so könnte die AR-Technologie ein neues Zeitalter der mobilen Anwendungen anstimmen. Diese Ungewissheit macht dieses Thema unglaublich spannend.

AR_5

Anwendungsbeispiele

Die meisten Menschen kennen AR-Technik nur von Fernseh-Einblendungen, wie z.B. die Freistoßentfernung beim Fußball oder Markierungen der Maximaldistanz beim Skispringen oder Speerwurf. In diesen Beispielen hat sich die Technologie bereits durchgesetzt und wird von den Zuschauern gut aufgenommen. Die Einblendungen werden perfekt in das Bild der Übertragung eingefügt und vermitteln Informationen, die das Fernseherlebnis interessanter und unterhaltsamer macht. Genau dies ist das Ziel von AR. Das vorliegende Medium bzw. die umgebene Realität wird um weitere Informationen, Animationen oder Grafiken erweitert, sodass für den User ein praktischer Nutzen entsteht.
Nach dieser Definition kann auch die Greenscreen-Technologie, welche bei Filmaufnahmen weit verbreitet ist, ebenfalls als AR-Technologie begriffen werden. Auch hier werden bestimmte Bildbereiche durch computergenerierte Einblendungen ersetzt.
Grundsätzlich wird also die den Nutzer umgebende Realität durch Einblendungen angereichert. Dafür muss das entsprechende Gerät die betroffenen Bereiche zunächst über einen Sensor erkennen, um danach die passenden Elemente in Echtzeit passend einzuspielen.

Aktuelle Entwicklung

Bisher wurde die AR-Technologie also größtenteils vom Anbieter direkt eingesetzt und das Publikum oder der Anwender machen nur passiv davon Gebrauch. Seitdem jedoch fast jede Person über ein Smartphone verfügt, soll sich dies ändern. Der User soll aktiv über Anwendungen seine Umwelt nach Bedarf scannen, um so durch hilfreiche Einblendungen seinen Lebensalltag zu verbessern.
Ein Anwendungsbeispiel für eine solche Anwendung ist die App Zoom , worüber ich bereits vor einiger Zeit detaillierter berichtet habe. Hier können Schüler über ihr Smartphone zusätzliche Materialien zu der jeweiligen Schulbuchseite abrufen, die sie gerade bearbeiten. Mittlerweile hat auch der Cornelsen Verlag die PagePlayer App veröffentlicht, welche bereits durch das Lehrwerk Simply English unterstützt wird.
Dieser Wechsel  von einer passiven hin zu einer aktiven Nutzung birgt aktuell noch einige Schwierigkeiten. Der potenzielle Nutzer muss zunächst erst einmal von der App erfahren. Das Angebot der meisten durch AR gestützten Apps ist jedoch bisher noch sehr limitiert, sodass ein virales Marketing durch euphorische Nutzerempfehlungen kaum möglich ist.
Um eine neue Idee zu verbreiten, benötigt man einen geeigneten Multiplikator. Mit der Frage, welche Zielgruppen und welche Art der Anwendung im Bereich AR dafür optimal geeignet sind, möchte ich mich in dieser Artikelserie auseinandersetzen. In den nächsten Artikeln werde ich Ihnen die Entwicklungen in der AR-Szene vorstellen, die meiner Meinung nach das größte Potenzial haben, das entscheidende Plateau zu durchbrechen.

Augmented Reality – Eine Einführung

AR

Einführung in die Technologie der Augmented Reality (Klappe die Erste)

Der Begriff der Augmented Reality ruft häufig das Bild von großen Helmen und sperrigen Brillen hervor, wie sie bereits vor Jahrzehnten für eine Revolution der Videospielindustrie geplant waren. Doch während diese Technologien eine alternative zu unserer Welt erschaffen sollen und somit dem Bereich Virtual Reality zuzuordnen sind, verfolgen die Entwicklungen im Bereich der AR ein ganz anderes Ziel, nämlich die Erweiterung unserer Realität.
Die alltagstaugliche Technologie der Augmented Reality steht noch am Anfang und ein Großteil der Bevölkerung ist, wenn überhaupt, bisher nur unbewusst mit ihr in Kontakt gekommen. Doch jeder, der sich mit AR auseinandergesetzt hat, wird erkennen, dass hier sehr viel Potenzial ruht. Neue Apps und Anwendungen versuchen diese neue Technologie zu nutzen, um eine Vielzahl an Nutzern für sich zu gewinnen. Welche Programme oder Geräte den Markt als erstes flächendeckend erobern werden, kann momentan noch keiner mit Sicherheit sagen. So wie die Verbreitung des Touchscreens eine Revolution von Anwendungen und mobilen Geräten hervorgerufen hat, so könnte die AR-Technologie ein neues Zeitalter der mobilen Anwendungen anstimmen. Diese Ungewissheit macht dieses Thema unglaublich spannend.

AR_5

Anwendungsbeispiele

Die meisten Menschen kennen AR-Technik nur von Fernseh-Einblendungen, wie z.B. die Freistoßentfernung beim Fußball oder Markierungen der Maximaldistanz beim Skispringen oder Speerwurf. In diesen Beispielen hat sich die Technologie bereits durchgesetzt und wird von den Zuschauern gut aufgenommen. Die Einblendungen werden perfekt in das Bild der Übertragung eingefügt und vermitteln Informationen, die das Fernseherlebnis interessanter und unterhaltsamer macht. Genau dies ist das Ziel von AR. Das vorliegende Medium bzw. die umgebene Realität wird um weitere Informationen, Animationen oder Grafiken erweitert, sodass für den User ein praktischer Nutzen entsteht.
Nach dieser Definition kann auch die Greenscreen-Technologie, welche bei Filmaufnahmen weit verbreitet ist, ebenfalls als AR-Technologie begriffen werden. Auch hier werden bestimmte Bildbereiche durch computergenerierte Einblendungen ersetzt.
Grundsätzlich wird also die den Nutzer umgebende Realität durch Einblendungen angereichert. Dafür muss das entsprechende Gerät die betroffenen Bereiche zunächst über einen Sensor erkennen, um danach die passenden Elemente in Echtzeit passend einzuspielen.

Aktuelle Entwicklung

Bisher wurde die AR-Technologie also größtenteils vom Anbieter direkt eingesetzt und das Publikum oder der Anwender machen nur passiv davon Gebrauch. Seitdem jedoch fast jede Person über ein Smartphone verfügt, soll sich dies ändern. Der User soll aktiv über Anwendungen seine Umwelt nach Bedarf scannen, um so durch hilfreiche Einblendungen seinen Lebensalltag zu verbessern.
Ein Anwendungsbeispiel für eine solche Anwendung ist die App Zoom , worüber ich bereits vor einiger Zeit detaillierter berichtet habe. Hier können Schüler über ihr Smartphone zusätzliche Materialien zu der jeweiligen Schulbuchseite abrufen, die sie gerade bearbeiten. Mittlerweile hat auch der Cornelsen Verlag die PagePlayer App veröffentlicht, welche bereits durch das Lehrwerk Simply English unterstützt wird.
Dieser Wechsel  von einer passiven hin zu einer aktiven Nutzung birgt aktuell noch einige Schwierigkeiten. Der potenzielle Nutzer muss zunächst erst einmal von der App erfahren. Das Angebot der meisten durch AR gestützten Apps ist jedoch bisher noch sehr limitiert, sodass ein virales Marketing durch euphorische Nutzerempfehlungen kaum möglich ist.
Um eine neue Idee zu verbreiten, benötigt man einen geeigneten Multiplikator. Mit der Frage, welche Zielgruppen und welche Art der Anwendung im Bereich AR dafür optimal geeignet sind, möchte ich mich in dieser Artikelserie auseinandersetzen. In den nächsten Artikeln werde ich Ihnen die Entwicklungen in der AR-Szene vorstellen, die meiner Meinung nach das größte Potenzial haben, das entscheidende Plateau zu durchbrechen.

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Wenn die morgendliche Müdigkeit dank des Schlürfens einer Mate überwunden wurde, vermag er es dank seines Psychologie-Studiums für fast jedes Problem der Kunden eine Lösung zu finden. Zwischendurch gilt es, in Sachen Pop-Culture auf dem Laufenden zu bleiben, dem Spott (oder Neid) gegen den Lieblingsverein zu trotzen und dann frei nach dem Motto „ist das Kunst oder kann das weg?“ im Blog den aktuellen Entwicklungen der neuen Medien hinsichtlich ihrer Tauglichkeit argwöhnisch auf den Zahn zu fühlen. Abends folgen auf die harten Worte des täglichen Trash-Talks auch Taten, indem die Kollegen bei einer Runde Fifa genüsslich in ihre Schranken verwiesen werden.

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