Schneller Lesen mit Squirt

von Patrick Brehmer — Gepostet in Bildung am 17. April 2014

Heutzutage nutzen die meisten Personen das Internet, um schnell an neue und wichtige Informationen zu gelangen, sei es im Studium, im Beruf oder in der Freizeit. Dabei steigt der Informationsfluss im Internet für die Nutzer stetig an und zeitgleich nimmt die Aufmerksamkeitsspanne ab. Somit wird das Lesen von langen Texten immer schwieriger und wichtige Informationen können nicht mehr aufgenommen oder auf lange Sicht gespeichert werden. Aus diesem Grund haben sich einige Entwickler daran gemacht, Tools zu erstellen, welche das Lesen von Texten in kürzerer Zeit ermöglichen, ohne dabei die Informationsaufnahme negativ zu beeinflussen.

Welches Prinzip steckt dahinter?

Eines dieser Tools ist Squirt. Es handelt sich dabei um ein Speed-Reading Tool, welches von Cameron Boehmer entwickelt wurde. Es ermöglicht einem das Lesen von Texten binnen weniger Minuten oder Sekunden. Dabei findet die Technik, welche auch von Spritz (ein weiteres Speed-Reading-Tool) genutzt wird, hier Anwendung. Der Unterschied besteht darin, dass es nicht nativ auf einem Endgerät, sondern als Bookmarklet direkt im Browser genutzt wird. Unterstütz werden bisher die Browser Google Chrome, Safari und Firefox. Die Nutzer müssen lediglich das Bookmarklet von der Webseite mittels Drag & Drop in die Lesezeichenleiste ihres Browser ziehen und können im Anschluss sofort starten. Nachdem man sich den gewünschten Artikel ausgewählt hat, klickt man auf das „Squirt“-Lesezeichen im Browser und der gesamte Text wird einem in einer variabel einstellbaren Geschwindigkeit angezeigt. Der Text kann jederzeit pausiert werden und ein Sprung zurück zum Anfang ist ebenfalls möglich. Des Weiteren hat der Lesende die Möglichkeit die Geschwindigkeit während des Lesens seinen Bedürfnissen entsprechend anzupassen. Es können somit zwischen 200 und 950 Wörter pro Minute angezeigt werden. Betrachtet man hier die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit ohne Tool von ca. 120 bis 200 Wörter, wird klar, dass eine enorme Steigerung ermöglicht wird. Das Ziel lautet folgerichtig: Die Nutzer sollen weiterhin alle Informationen eines Artikels erhalten, jedoch mit deutlich weniger Zeitaufwand. Um dies zu gewährleisten werden alle Wörter nacheinander angezeigt, weil das zeilenweise Lesen am meisten Zeit benötigt. Zusätzlich wird, wie bei Spritz, der Buchstabe an dem das Wort schnell erkannt wird, rot markiert (optimal recognition point – ORP). Dies alles trägt dazu bei, dass der gesamte Text schneller erfasst werden kann.

technisch gestütztes Highspeed Lesen

Verändert dieses Tool meine Lesegewohnheiten zukünftig?

In meinem Praxistest lässt sich dieses Tool gut anwenden. Ich muss keine Installation durchführen, da es mittels Drag & Drop in der Lesezeichenleiste aktiviert wird. Meine ausgewählten Texte werden in der Regel reibungslos wiedergegeben. Leider gibt es hier hin und wieder ein Problem, da sich bei einigen Texten Teile des HTML-Codes in die Wortfolge mischen. Dies mindert zuweilen meinen Lesespaß und ich verliere den roten Faden. Dieses Problem muss vom Entwickler noch behoben werden. Leider kann Squirt im Moment auch nur ganze Texte wiedergeben. Die Markierung von Textstellen führt nicht, wie auf der Entwicklerseite angegeben, dazu, dass lediglich dieser Teil dargestellt wird. Auch hier muss die Entwicklung nochmals tätig werden. Insgesamt hinterlässt dieses Tool jedoch bei mir einen positiven Eindruck, weil es das vorgegeben Ziel weitestgehend erfüllt. Ich kann lange Texte problemlos in kürzester Zeit lesen und erfasse trotzdem den Inhalt. Sobald die Fehler behoben wurden, werde ich diese neue Technik vermehrt zum Lesen von Artikeln im Internet nutzen. Es wird demnach nicht nur mein Leseverhalten bezüglich des Internets nachhaltig beeinflussen, da in einer immer schneller werdenden Welt mit stetig steigendem Wissen Zeit ein wichtiger Faktor ist.

Unter folgendem Link gelangt man zur Webseite.

Dieser Link führt zu einem Artikel über Spritz.

Schneller Lesen mit Squirt

Bildung

Squirt – ein Tool zum Lesen von Texten in Hochgeschwindigkeit im eigenen Browser

Heutzutage nutzen die meisten Personen das Internet, um schnell an neue und wichtige Informationen zu gelangen, sei es im Studium, im Beruf oder in der Freizeit. Dabei steigt der Informationsfluss im Internet für die Nutzer stetig an und zeitgleich nimmt die Aufmerksamkeitsspanne ab. Somit wird das Lesen von langen Texten immer schwieriger und wichtige Informationen können nicht mehr aufgenommen oder auf lange Sicht gespeichert werden. Aus diesem Grund haben sich einige Entwickler daran gemacht, Tools zu erstellen, welche das Lesen von Texten in kürzerer Zeit ermöglichen, ohne dabei die Informationsaufnahme negativ zu beeinflussen.

Welches Prinzip steckt dahinter?

Eines dieser Tools ist Squirt. Es handelt sich dabei um ein Speed-Reading Tool, welches von Cameron Boehmer entwickelt wurde. Es ermöglicht einem das Lesen von Texten binnen weniger Minuten oder Sekunden. Dabei findet die Technik, welche auch von Spritz (ein weiteres Speed-Reading-Tool) genutzt wird, hier Anwendung. Der Unterschied besteht darin, dass es nicht nativ auf einem Endgerät, sondern als Bookmarklet direkt im Browser genutzt wird. Unterstütz werden bisher die Browser Google Chrome, Safari und Firefox. Die Nutzer müssen lediglich das Bookmarklet von der Webseite mittels Drag & Drop in die Lesezeichenleiste ihres Browser ziehen und können im Anschluss sofort starten. Nachdem man sich den gewünschten Artikel ausgewählt hat, klickt man auf das „Squirt“-Lesezeichen im Browser und der gesamte Text wird einem in einer variabel einstellbaren Geschwindigkeit angezeigt. Der Text kann jederzeit pausiert werden und ein Sprung zurück zum Anfang ist ebenfalls möglich. Des Weiteren hat der Lesende die Möglichkeit die Geschwindigkeit während des Lesens seinen Bedürfnissen entsprechend anzupassen. Es können somit zwischen 200 und 950 Wörter pro Minute angezeigt werden. Betrachtet man hier die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit ohne Tool von ca. 120 bis 200 Wörter, wird klar, dass eine enorme Steigerung ermöglicht wird. Das Ziel lautet folgerichtig: Die Nutzer sollen weiterhin alle Informationen eines Artikels erhalten, jedoch mit deutlich weniger Zeitaufwand. Um dies zu gewährleisten werden alle Wörter nacheinander angezeigt, weil das zeilenweise Lesen am meisten Zeit benötigt. Zusätzlich wird, wie bei Spritz, der Buchstabe an dem das Wort schnell erkannt wird, rot markiert (optimal recognition point – ORP). Dies alles trägt dazu bei, dass der gesamte Text schneller erfasst werden kann.

technisch gestütztes Highspeed Lesen

Verändert dieses Tool meine Lesegewohnheiten zukünftig?

In meinem Praxistest lässt sich dieses Tool gut anwenden. Ich muss keine Installation durchführen, da es mittels Drag & Drop in der Lesezeichenleiste aktiviert wird. Meine ausgewählten Texte werden in der Regel reibungslos wiedergegeben. Leider gibt es hier hin und wieder ein Problem, da sich bei einigen Texten Teile des HTML-Codes in die Wortfolge mischen. Dies mindert zuweilen meinen Lesespaß und ich verliere den roten Faden. Dieses Problem muss vom Entwickler noch behoben werden. Leider kann Squirt im Moment auch nur ganze Texte wiedergeben. Die Markierung von Textstellen führt nicht, wie auf der Entwicklerseite angegeben, dazu, dass lediglich dieser Teil dargestellt wird. Auch hier muss die Entwicklung nochmals tätig werden. Insgesamt hinterlässt dieses Tool jedoch bei mir einen positiven Eindruck, weil es das vorgegeben Ziel weitestgehend erfüllt. Ich kann lange Texte problemlos in kürzester Zeit lesen und erfasse trotzdem den Inhalt. Sobald die Fehler behoben wurden, werde ich diese neue Technik vermehrt zum Lesen von Artikeln im Internet nutzen. Es wird demnach nicht nur mein Leseverhalten bezüglich des Internets nachhaltig beeinflussen, da in einer immer schneller werdenden Welt mit stetig steigendem Wissen Zeit ein wichtiger Faktor ist.

Unter folgendem Link gelangt man zur Webseite.

Dieser Link führt zu einem Artikel über Spritz.

andere Folgen der Blogserie

Ähnliche Artikel

In der digitalen Welt zu Hause, jedoch nicht den Bezug zur Realität verlierend. Immer auf der Suche nach dem Salz in der Suppe und ohne Furcht vor neuen, unvorstellbaren digitalen Erleuchtungen. Ob Pro-Gaming oder Sport auf dem Centre-Court, weniger als das Maximum zählt nicht. Zur Entspannung feinste House Music aus den Boxen, um anschließend wieder durch die Leitungen der vernetzten Welt zu schwirren. In diesem Sinne Boomshakalaka

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.